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Die Eiszeit


Ein Findling in Bad Saarow - Platz am Stein
Der Scharmützelsee und seine Umgebung ist Teil des Ostbrandenburgischen Heide- und Seengebiets. Typisch für die Landschaft sind Seen, Hügelketten, Sandflächen und Feuchtwiesen.

Die brandenburgische Landschaft verdankt ihre Entstehung den Kräften der Eiszeit. Die Periode ist erdgeschichtlich jung. Vor erst 15.000 Jahre ging sie zu Ende.
Im Eiszeitalter (Pleistozän), das durch den Wechsel von Kalt-und Warmzeiten gekennzeichnet war, hatte sich die Gletscher der skandinavischen Eiskappe mehrmals über das Land geschoben. Nahezu alles was aus früheren Zeitperioden stammte, wurde mit Sand und Gesteinsmassen überschüttet. Bis zu 2.000 Meter hoch sollen die Glescher gewesen sein. 2.000 Meter hohe Gletscher
werden übertrieben als
"Berge" bezeichnet
Als das Klima milder wurde, schmolz das Eis und ließ Erdmassen und Geröll, aber auch Muscheln, Bernstein und Korallen aus der Ostsee zurück. Das Geröll (Moränenschutt) bildet den Untergrund der zahlreichen Hügellandschaften der Mark. Diese Anhöhen, die von den Einheimischen etwas übertrieben als "Berge" bezeichnet werden, gelten ebendso als Überbleibsel der Eiszeit, wie das weit verzweigte Netz der märkischen Seen und Flüsse.

Text & Foto: Dr. Paul-Olaf Beeking





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