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| Die Loeschebrands |
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![]() Wappen der Loeschebrands |
Wie die Loeschebrands den Scharmützelsee erwarben, lässt uns Theodor Fontane durch seinen Kutscher Moll erzählen, mit dem er 1881 nach Saarow kam: "Um die Zeit, als die Franzosen im Land waren, gehörte der Scharmützelsee dem Fiskus. Damals wurde er um die Summe von 2000 Talern an den Meistbietenden verkauft. |
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| Der Meistbietende war ein Herr von Loeschebrand in Saarow, ein pfiffiger alter Junker. Der machte sich dann auch einen richtigen Junkerspaß und zahlte die ganzen 2000 Taler in lauter ihm selbst aufgezwungenen Bons und Lieferscheinen aus. | aufgezwungenen Bons und Lieferscheine |
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| ...zwei Taler zugelegt und dabei herzlich gelacht |
Natürlich wurden die Scheine von den Beamten untersucht und nachgezählt. Als sich bei dieser Gelegenheit ergab, dass sie nur 1998 Taler wert waren, hatte der alte Saarow'sche mit einem Gesicht, als ob es ihm darauf ankäme, noch zwei Taler zugelegt und dabei herzlich gelacht. Und so ist dann der ganze See damals für zwei Taler verkauft worden." Text: Dr. Paul-Olaf Beeking |
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